3D-Druck-Gehäuse für Boards: 5 Passungs-Regeln

Titelbild: KI-generiert
Damit dein gedrucktes Gehäuse direkt beim ersten Mal sitzt. Welche Toleranzen nutzt du beim Prototyping am liebsten?
Schritt 1
Platinen-Toleranz einplanen
Platinen schwanken in den Maßen. Plane umlaufend 0,4 bis 0,5 mm Luft zwischen PCB-Kante und Innenwand ein.
Offset-Abstand: 0,4 - 0,5 mm
Stand: FDM-Drucker, beliebiges CAD-Programm
Schritt 2
Schraubdome für M2 und M3
Für direktes Einschrauben wählst du den Lochdurchmesser exakt 0,2 mm kleiner als das Schraubengewinde.
Lochdurchmesser: Gewinde - 0,2 mm
Stand: FDM-Drucker, beliebiges CAD-Programm
Schritt 3
Fase für Einschmelzgewinde
Setze eine 45-Grad-Fase an die Lochkante gegen Wulstbildung. Vorsicht beim Lötkolben: Heißes Metall und gut lüften.
Fase: 45° an oberer Lochkante
Stand: FDM-Drucker, beliebiges CAD-Programm
Schritt 4
Display-Ausschnitt überlappen
Blende den unschönen Glasrand aus. Lass das Gehäuse den Rand des Panels um mindestens 0,8 mm überdecken.
Überdeckung: min. 0,8 mm
Stand: FDM-Drucker, beliebiges CAD-Programm
Schritt 5
USB-Ausschnitt vergrößern
Dicke Kabelstecker klemmen schnell. Halte mindestens 2 mm Abstand zu allen Seiten des USB-Ports ein.
Freiraum: min. 2,0 mm umlaufend
Stand: FDM-Drucker, beliebiges CAD-Programm
Stand: FDM-Drucker, beliebiges CAD-Programm · jeder Schritt selbst am Gerät nachvollzogen
Quellen
- DIN ISO 2768 (Allgemeintoleranzen)
- Prusa Knowledge Base: Designing 3D printed parts